Speedball- 6. Deutsche Meisterschaft geht frühzeitig nach Nienberge

11.07.2016 18:17

Am vergangenen Samstag holte der DJK ScCNienberge den sechsten Deutschen Meistertitel und sicherte sich damit, nach nur drei Turnieren, die erneute Titelverteidigung in der Deutschen Bouncerball Liga (DBL). Die Mannschaften des SCN setzen sich in ihren Gruppen als Erster und Zweiter durch.

Nienberge1 gewann in einer 4er Gruppe alle Gruppenspiele (5:0 gegen Marburg, 5:2 gegen Rhade, 5:1 gegen Heidelberg), Nienberge2 siegte gegen Epe1 (4:1) und Bühl (2:0). Eine knappe Niederlagen kassierte die Jugendmannschaft gegen Göttingen (0:1) und gegen eine sehr aggressive zweite Mannschaft aus Heidelberg (1:2).

Dennoch verdiente sich Nienberge2 das Halbfinale. In diesem hieß es wieder, wie beim ersten Turnier der Saison in Epe, Nienberger1 gegen Nienberge2. Und wieder schnupperte die Nachwuchsmannschaft an einer Sensation, weil Felix Pütter seine Mannschaft in Führung schoss. Der deutsche Rekordmeister brauchte lange um ins Spiel zu finden, drehte die Partie allerdings noch durch Tore von Yannic Daldrup, Julia und Philipp Voß. Im Spiel um den dritten Platz scheiterte Nienberge2 anschließend knapp im 7m-Schießen gegen Jagus Rhade.

Nienberge1 gewann das Finale überraschend deutlich mit 5:0 gegen Göttingen.

Mit dem Turniersieg hat Nienberge1 den Vorsprung auf Rhade auf uneinholbare 12 Punkte ausgebaut. Nienberge2 ist durch den 4. Platz am Samstag mit TV Epe1 gleichgezogen und belegt hinter Göttingen einen starken fünften Platz in der Gesamtwertung. Beim letzten Turnier der Meisterschaft haben die Mannschaften aus Münster weitere ambitionierte Ziele. Die erste Mannschaft will erstmalig den Grand-Slam schaffen (alle 4 Turniere in einer Saison gewinnen). Die Jugendmannschaft will dagegen den aktuellen  Tabellenplatz absichern, sich nach vorne verbessern und die „Großen“ weiter ärgern.

 

Tore:

Nienberge1

Yannic Daldrup 9, Julia Voß 6, Philipp Voß 4, Patrick Pohlmann 3, 1 Eigentor Rhade

Nienberge2

Felix Pütter 6, Philipp Wissing 2, Fabian Richter und Jan Feldmann je 1

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